Die Schulwahl sollte nicht von Zukunftsängsten geleitet werden, sondern von Interesse und Neugierde. Auch die Art und Weise wie Wissen bevorzugt angeeignet wird, kann eine wichtige Rolle bei der Entscheidung Lehre oder Matura spielen und entscheiden, wie glücklich man dabei bist. Neben dem Lerntyp stellt sich die einfache Frage:
Glücklicher in der Schule oder am Arbeitsplatz?
Möchte man in naher Zukunft mehr Zeit in einem Klassenzimmer (passive Haltung) oder an einem Arbeitsplatz (aktive Haltung) verbringen?
Diese Fragen können wir gemeinsam beantworten. Dafür wenden wir exakt ein Schuljahr auf. Mit optimaler Berufsorientierung, Berufsgrundbildung startest du in deine gewünschte Lehrausbildung.
Das Anmeldefenster ist derzeit offen. Anmeldeformular - siehe Downloads.
Mail: [email protected]
Täglich ab Montag, 23.02.2026 von 07.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Sichere deinen Platz in der Berufsvorbereitungsschule Feldbach.
Wir freuen uns auf Dein Kommen!
Sämtliche Anmeldungen, die persönlich abgegeben oder per E‑Mail übermittelt wurden, besitzen hiermit eine vollständige Gültigkeit. Willkommen bei uns!
In den kommenden Schulwochen erhalten Sie eine E‑Mail mit detaillierten Informationen zum Schulstart 2026/2027.
Die Polytechnische Schule Feldbach bietet eine hoch qualifizierte Serviceleistung bei der Aufnahme von Jugendlichen mit sonderpädagogischen Förderbedarf an. Bei jeglichen Fragen bitten wir um
telefonische oder persönliche Kontaktaufnahme mir Frau Silvia Klampfl.
Sollte auch eine Schulassistenz (Homepage der Bildungsdirektion Stmk.) in Erwägung gezogen werden, bitten wir um Mitnahme folgender
Unterlagen:
Zur Beschleunigung des Verfahrens ersuchen wir, vorhandene Befunde und Gutachten, Pflegegeldbescheide, Nachweise (erhöhte) Familienbeihilfe, Nachweise über bestehende Förderungsleistungen,
Verordnungsscheine, Therapien, IHB-Gutachten, sonstige Beilagen, etc. bei Frau Klampfl zu hinterlegen. Frau Klampfl wird den Antrag stellvertretend für Sie in der Bildungsdirektion einreichen.
Die Einreichfrist für Schulassistenz endet mit 31.03.2026.
Das Wohl Ihres Jugendlichen ist unser gemeinsamer Auftrag.
Im Falle einer SPF-Aufhebung (Mittelschule) geben wir zu bedenken, dass Jugendliche in einer späteren Lehrausbildung verminderte bis keine schulische Förderung
(Berufsschule) erhalten. Ebenso erhalten Lehrausbildungsbetriebe keine Fördergelder.
Ein optionale Aufhebung eines SPFs ist auch bei uns an der Schule möglich.
Bitte vertrauen Sie unserer Expertise.
Die vorliegende Sachanalyse „Schulwahl versus Schulfrust“ beleuchtet auf Grundlage langjähriger Praxiserfahrungen der Berufsvorbereitungsschulen (BVS) der Steiermark zentrale Herausforderungen im österreichischen Bildungssystem an der Schnittstelle Schule und Beruf. Sie basiert auf kontinuierlichem Austausch mit Lehrbetrieben, Wirtschaftsvertretungen, Schüler:innen sowie deren Erziehungsberechtigten und spiegelt Entwicklungen wider, die für Bildungs‑ und Arbeitsmarktpolitik gleichermaßen relevant sind. Im Fokus stehen Bildungsentscheidungen am Übergang von der Pflichtschule in weiterführende Schulformen oder in die duale Ausbildung und deren kurz‑, mittel‑ und langfristige Auswirkungen.
Die Analyse zeigt auf, dass unrealistische Erwartungen, fehlende Transparenz und unzureichende Orientierung vielfach zu Bildungsabbrüchen, Frustration und verzögerten Eintrittswegen in den Arbeitsmarkt führen. Gleichzeitig wird deutlich, welch zentrale Rolle die Berufsvorbereitungsschule als strukturierende, stabilisierende und orientierende Instanz für Jugendliche einnimmt. Die BVS fungiert als verlässliche Schnittstelle zwischen schulischer Bildung und dualer Ausbildung und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs.
Ziel dieses Dokuments ist es, fundierte Impulse für einen faktenbasierten, offenen Diskurs über Bildungswege, Leistungsanforderungen und systemische Rahmenbedingungen zu geben. Es versteht sich als konstruktiver Beitrag zur Weiterentwicklung von Standards, Transparenz und Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen, Wirtschaft und Arbeitsmarktorganisationen. Die dargestellten Erkenntnisse sollen Entscheidungsträger:innen dabei unterstützen, tragfähige Strukturen zu stärken und den Stellenwert der Lehre und der Berufsvorbereitungsschulen nachhaltig zu sichern.
Die Direktoren der Polytechnischen Schulen im Bezirk Südoststeiermark ziehen an einem Strang: Sie wollen das Image ihres Schultyps – vor allem in den Köpfen der Eltern – modernisieren. „Viele Eltern treffen Bildungsentscheidungen auf Basis eines 30 Jahre alten Bildes“, sagt Feldbachs Direktor Gerald Posch. „Dabei hat sich die PTS grundlegend verändert.“
„Wer eine Lehre anstrebt, findet in der Polytechnischen Schule den besten Weg dorthin“, betont Manuela Berghold, Direktorin der PTS Mureck. Für Markus Lindmayr aus Kirchbach ist sie „die entscheidende Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft“. Das neunte Schuljahr sei richtungsweisend: „Wer eine höhere Schule abbricht, hat oft eine falsche Entscheidung getroffen. Die PTS ermöglicht dagegen einen passgenauen Kompetenzaufbau.“
Auch Maria Kazianschütz von der PTS Straden sieht den Schultyp „modern, praxisnah und am Puls der Wirtschaft“. Hier könnten Jugendliche ihre Stärken entdecken und ausprobieren, was zu ihnen passt. Agnes Totter, Schulqualitätsmanagerin und Nationalratsabgeordnete, stärkt den Schulen den Rücken: „Ich habe noch kein Kind ohne Begabung gesehen. Diese Talente zu entdecken und zu fördern, dafür ist auch dieser Schultyp mit seinen acht Fachrichtungen sehr geeignet.“
Die engagierten Lehrer Christian Narnhofer und Stefan Voit untermauern diese Aussagen mit Zahlen. „Wir haben Facharbeitermangel – und viele junge Menschen, die ein erfülltes Leben suchen“, sagt Narnhofer. Das Durchschnittsalter der Lehrlinge im ersten Lehrjahr liegt bei fast 17 Jahren. „Viele haben also schon einmal eine falsche Bildungsentscheidung getroffen. Die PTS wäre oft der bessere Start gewesen.“
Etwa 30 Prozent der Selbstständigen in Österreich haben eine Lehre absolviert – ein Spitzenwert. „Karriere mit Lehre“ sei daher mehr als ein Schlagwort. Auch wirtschaftlich zahle sich der Weg aus: Das Einkommen von Facharbeitern sei über ein Berufsleben hinweg vergleichbar mit jenem von Akademikern. Zudem haben 93 Prozent der PTS-Absolventen unmittelbar einen Job.
Trotzdem gehen die Schülerzahlen in der Region zurück. „Unsere Herausforderung ist es, uns gegen die Stagnation zu stemmen“, sagt Voit, der auch stellvertretender Direktor in Mureck ist. Für ihn ist die PTS „der direkte Weg zu eigenem Einkommen, zur beruflichen Orientierung und zu sicherer Beschäftigung mit guten Verdienstaussichten“.
Darüber hinaus stärke die PTS die Region: Wer hier eine Ausbildung beginne, bleibe oft auch später hier – ein Beitrag gegen die Abwanderung. Narnhofer ergänzt: „Nach der PTS stehen Jugendlichen alle Bildungswege offen. Das ist kein verlorenes Jahr, sondern eine wertvolle Orientierungsphase, um Talente zu entdecken und gezielt ins Berufsleben zu starten.“
Die Polytechnische Schule Feldbach hat am 23.10.2025 das Gütesiegel für "Begabungs- und Begabtenförderung" verliehen bekommen. Auf Landesebene sind wir die erste PTS, die diese Auszeichnung überreicht bekommen hat. Wir schmieden die Talente von Morgen.
Liebe Eltern!
Um eine faire Planbarkeit für den anlaufenden Schulbetrieb zu gewähren, müssen alle nachgereichten Anmeldeformulare bis längstens Freitag, 26. September 2025 im Sekretariat eingelangt sein. Bis dahin werden grundsätzlich alle Schülerbewegungen im Sinne der Schülerin, des Schülers positiv unterstützt.
Ab 1. Oktober 2025 werden Schülerströme nur mehr unter folgenden Bedingungen geleitet:
Ein Schulwechsel an die PTS ist aus Gesetzesgründen nur bis Jahresende möglich, sofern die angeführten Kriterien erfüllt werden.
"Die Schulwahl ist tendenziell auch eine Berufswahl. Entweder trifft man diese Entscheidung mit professioneller Unterstützung bereits mit 14 oder erst mit 18/19/20."
Die Polytechnische Schule ist im Bildungsbereich die einzige Schulform, die sich dieser Entscheidungsfindung ein Jahr lang widmet. Durch einzigartige Maßnahmenpakete, die es nur an der PTS gibt,
gewähren wir sehr hohe Standards in der Berufsfindung und Berufsvorbereitung. Grundsätzlich sollte jeder Schüler, jede Schülerin ein derartiges Schuljahr absolvieren - damit würde man der
hohen Dropoutrate im Bereich AHS/BHS konstruktiv entgegensteuern. Wir schaffen Perspektive!
Die Polytechnische Schule Feldbach ist der größte Kooperationspartner für die Regionalwirtschaft im Bezirk. Wir pflegen regelmäßigen Kontakt zu
über hundert Lehrbetrieben in der Region!
Der erfolgreiche Einstieg in den gewünschten Lehrbetrieb liegt einer optimierten Berufsorientierung an unserer Schule zugrunde. Berufsorientierung
kombiniert mit Berufspraktischen Tage und einer fundierten Berufsgrundbildung gibt es in der 9. Schulstufe nur an einer Polytechnischen Schule.
Das neunte Pflichtschuljahr an einer weiterführenden Schule zu absolvieren, ist im persönlichen Werdegang eine massive Einschränkung der zur Verfügung stehenden Berufsmöglichkeiten.
Wir gewähren vielfältige Einblicke in die Berufswelt, das Erproben und die Aneignung berufskundlicher Kenntnisse für die vollständige Breite der Arbeitswelt:
Mehrwöchige Berufsorientierung, sieben Fachbereiche, drei bis vier Wochen an "Berufspraktischen Tage", Fachtraining im gewählten Schwerpunkt, Begabtenförderung im Rahmen von fachpraktischen
Wettbewerben,...
Wir bereiten motivierte Jugendliche auf die Arbeitswelt vor - das Ganze mit Mut, Engagement, Zuversicht und Herzblut.
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